Wieviel?

Was kostet das Ganze?

Wie hoch letztendlich die Kosten für mein Tätigkeit sein werden, lässt sich nicht ohne Weiteres pauschal beziffern. Das hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Rechtsgebiet, dem Arbeitsumfang und der konkreten Tätigkeit ab. Aber selbstverständlich werde ich auf die Kosten hinweisen, bevor sie entstehen. Erst danach entscheiden Sie, ob meine Expertise in Anspruch genommen werden soll. Nachfolgend gebe ich einen kurzen Überblick über die verschiedenen Berechnungsvarianten.

Vergütungsvereinbarung

Größtenteils arbeite ich im Rahmen von außergerichtlichen Tätigkeiten mit einer Vergütungsvereinbarung.

Dabei lege ich entweder einen pauschalen Festpreis zugrunde, unabhängig davon, wieviel Zeit und Aufwand erforderlich ist. Dies erfolgt insbesondere in Fällen, bei denen sich der Arbeitsaufwand einigermaßen abschätzen lässt. Das kann eine erste Beratung, eine Markenanmeldung, die Überprüfung einer Webseite oder die Fertigung bestimmter (Muster)Verträge oder Schreiben sein. 

Möglich ist aber auch die Abrechnung nach Stunden auf Basis eines Stundenhonorars. Das Honorar berechnet sich in dem Fall nach dem tatsächlichen Zeit- und Arbeitsaufwand. Es wird minutengenau abgerechnet, so dass auch nur der tatsächliche Aufwand bezahlt wird. Diese Form der Abrechnung wähle ich, wenn der Arbeitsaufwand vorab schlecht abzuschätzen ist. Dies kann insbesondere bei individuellen Vertragsprüfungen oder -erstellungen, bei der Rechtsberatung sowie der außergerichtlichen Vertretung der Fall sein. 

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz

Eine weitere Option ist die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Eine solche Abrechnung erfolgt größtenteils, wenn eine gerichtliche Vertretung erforderlich wird. Sie kann aber auch bei Tätigwerden gegenüber Dritten – also gegenüber einem Arbeitgeber, einer Versicherung oder einem Schuldner – angewendet werden. Die Abrechnung nach dem RVG erfolgt regelmäßig auf Basis des Gegenstands- bzw. Streitwertes. Der Streitwert spiegelt die wirtschaftliche Bedeutung der Angelegenheit für den Mandanten und den Umfang der anwaltlichen Tätigkeit wider.

Rahmenvertrag für Unternehmen

Sollten Sie regelmäßigen Beratungsbedarf beispielsweise als Unternehmen haben, ist auch der Abschluss eines Beratungsvertrages möglich. Ein solcher Vertrag bietet den Vorteil, dass rechtliche Fragen schnell und unkompliziert beantwortet werden können. Somit lassen sich „zwei Fliegen mit einer Klappe“ schlagen – Sie sparen hohe Anwaltsgebühren, Zeit und Personal und müssen trotzdem nicht auf rechtliche Expertise verzichten! Über einen Festpreis kann beispielsweise nach festgelegten Zeitintervallen – je nach geschätztem und kalkuliertem Aufwand – abgerechnet werden.

Aber halten wir es zunächst ganz einfach: Schildern Sie mir Ihr Problem. Sie erhalten dann unverzüglich ein Angebot. Die Anfrage ist selbstverständlich unverbindlich und begründet noch kein Mandatsverhältnis.